Sehpurpur
Aus Medizin-Lexikon.de
auch: Rhodopsin;
der Farbstoff in der Netzhaut des Auges, bei dessen Aufhellung Energie frei wird, durch die Sehnervenfasern gereizt werden, die in den Zapfen der Netzhaut enden. Ein Bestandteil des Rhodopsins wird aus Vitamin A (Carotin) gewonnen. Bei angeborenem Mangel fehlt die Fähigkeit des Dunkelsehens. Durch die Ausbleichung des Sehpurpurs geht den Sehelementen die Lichtempfindlichkeit verloren, bis der Sehpurpur erneut gebildet (regeneriert) ist (Blendungswirkung). Die Gewöhnung ans Dunkel (Adaptation) hängt mit der Regeneration des Sehpurpurs zusammen, die bis zum guten Dunkelsehen 10 bis 15 Minuten dauern kann.
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