Sklerodermie
Aus Medizin-Lexikon.de
Autoimmunerkrankung, bei der Antikörper gegen das Gefäßsystem und das Bindegewebe gebildet werden. Dadurch kommt es zu Gefäßerkrankungen wie der Raynaud-Krankheit, die letztlich zum Absterben der Akren (Rattenbissnekrosen) führen. Bei der systemischen Sklerodermie wird die gesamte Haut dünn, hart und zu klein, d.h. sie spannt über den Gelenken, die dadurch unbeweglicher werden. Die gleichen Veränderungen finden auch in den Organen statt. Die Krankheit hat verschieden Verlaufsformen, die unterschiedlich schnell fortschreiten, nur einzelne Stellen oder den gesamten Körper befallen.
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