Spurenelemente

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auch: Spurenstoffe

Spurenelemente sind Elemente, deren Verbindungen dem Organismus dauernd in kleinsten Mengen (Spuren) zugeführt werden müssen, um typische Mangelkrankheiten zu verhüten. Mit der zunehmenden Intensivierung der Landwirtschaft gewinnen sie steigende Bedeutung als Zusatz zu Düngemitteln und Tierfutter, da durch das Fehlen einzelner Spurenelemente schon große Produktionsausfälle entstanden sind. So sterben Schafe und Rinder, wenn der Boden zu wenig Kobalt enthält, und in den USA wurden größere Schäden an Nutzpflanzen bei Mangel an Zink beobachtet. Weitere wichtige Spurenelemente sind Kupfer, Mangan, Vanadium, Arsen, Nickel, Jod, Fluor, Bor und Selen.

Die metallischen Spurenelemente sind Bestandteile wichtiger Enzymsysteme bei Tieren und Pflanzen. Fehlen sie, so treten Blutarmut, Leberschäden, Atherosklerosen und solche Erscheinungen auf, wie man sie auch bei Vitaminmangel findet. Spurenelemente werden daher heute auch vielen Vitamin- und Aufbaupräparaten beigegeben. Elemente wie Eisen, Kalzium und Magnesium gehören nicht zu den Spurenelementen, weil sie in bedeutend größerer Menge als Milligrammbruchteilen pro Tag zugeführt werden müssen, um wirksam zu werden. Dementgegen wirken die "echten" Spurenelemente in größeren Mengen stets giftig und ihre übermäßige Anwendung schadet mehr als ihr Fehlen.


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