Tagblindheit

Aus Medizin-Lexikon.de

schlechtes Sehen und Lichtscheu bei Tage, sowie besseres Sehen in der Dämmerung (Nachtsichtigkeit). Die Tagblindheit tritt auf bei totaler Farbenblindheit, bei Fehlen der Regenbogenhaut (Aniridie, siehe auch: Auge), bei erweiterter Pupille (Mydriasis) sowie bei zentralen Trübungen der Hornhaut oder Linse. Bei Tagesbeleuchtung werden wegen der Blendung die Augen zugekniffen und vom Licht abgewendet. Deshalb befinden sich die Stäbchen meist in einer besseren Dunkel-Adaptation (Hell-Dunkel-Anpassung) als bei Normalsichtigen.


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