Teratom
Aus Medizin-Lexikon.de
runde, langsam wachsende, angeborene Geschwulst. Sie enthält Zellen aller Körpergewebe und entsteht durch Absprengung von Teilen des Eies mit allen Keimblättern während der ersten Embryonalentwickung. Teratome kommen bevorzugt an den inneren Geschlechtsorganen, am Steißbein und im Nasen-Rachen-Raum vor. Sofern sie aus fertigem Gewebe bestehen, handelt es sich um gutartige Dermoidzysten. Sie sind dann gut durch eine Kapsel abgegrenzt, die oft zu einer Blase wird, in der sich Flüssigkeit und ein Brei aus verschiedensten Gewebearten, Haaren, Zähnen, ganzen Nieren usw. befinden. Dermoidzysten entarten nie, können aber eine erhebliche Größe ("Kindskopfgröße") erreichen und benachbarte Organe durch Druck schädigen. Daneben gibt es besonders im Hoden seltener auch Teratome aus unfertigem Gewebe, die leicht krebsig entarten können.
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