Tic

Aus Medizin-Lexikon.de

(französisch) auch: Tick;

ein unwillkürliches Zucken, Verziehen von Muskeln, das sich nicht unterdrücken lässt. Es handelt sich um eine unwillkürliche, unabhängige Aktivität eines Muskels - wie beim Stirnrunzeln - oder einer Muskelgruppe - wie beim ruckartigen Nicken. Meist werden die Gesichtsmuskeln verzogen (Zwinkern), häufig sind aber auch Schnüffel- oder Räusperticks. Dies geschieht stets völlig unvermittelt und ohne erkennbaren Zweck. Kinder entwickeln solche Ticks oft ab dem 5. Lebensjahr, wobei sie bei Jungen häufiger als bei Mädchen auftreten und meist bei Einsetzen der Pubertät ohne therapeutische Behandlung wieder verschwinden. Ursachen können im seelischen Bereich liegen, aber auch organisch - etwa Hirnerkrankungen - sein.


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