Ultraviolette Strahlen
Aus Medizin-Lexikon.de
Abk.: UV-Strahlen;
Bezeichnung für den an das Violett anschließenden Wellenlängenbereich zwischen 15 und etwa 400 nm (Nanometer, milliardstel Meter) einer elektromagnetischen Strahlung.
UV-Strahlung, die auch von der Sonne emittiert wird, ist für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar, für Bienen jedoch teilweise sichtbar. In kleiner Dosierung wirkt sich UV-Licht günstig auf den Organismus aus (Vitamin-D-Bildung, Anregung des Stoffwechsels oder der Drüsenfunktionen u.a.), im Bereich zwischen 200 und 310 nm führt sie zur Bräunung der Haut; längere Bestrahlung ist schädlich (Sonnenbrand). Die Ozonschicht in der Atmosphäre schützt das Leben auf der Erde vor zuviel UV-Strahlung.
Künstlich kann Ultraviolettlicht mit Wolframbandlampen mit Quarzfenster, Erdgaslampen oder Quecksilberdampflampen hergestellt werden. Technische Anwendungsbereiche sind die Mikroskopie (höheres Auflösungsvermögen) oder die Feststellung von übermalten Leinwandschichten bei Gemälden.
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