Betäubungsmittel

    Aus Medizin-Lexikon.de

    in der Medizin zur Schmerzbekämpfung eingesetzte Mittel, die die Reaktionen des vegetativen Nervensystems beeinträchtigen und wegen ihrer euphorischen Wirkung oft als Suchtdrogen missbraucht werden.

    Ursprünglich handelte es sich um Opium, Kokablätter, Kokain, Morphin, Heroin, Dihydrokodeinon (Kodein), Dihydromorphinon, Dihydrooxykodeinon, Thebain, Indischen Hanf u. a. Im Laufe der Jahre wurde eine große Zahl von Betäubungsmitteln synthetisch hergestellt, darunter Pethidin, Methadon, Racemoramid, Ketobemidon, Alphaprodin, Amphetamin, Methylamphetamin. Der Verkehr mit Betäubungsmitteln wird durch ausführliche Bestimmungen geregelt (Betäubungsmittelgesetz). Über Verschreibung und Abgabe ist ausführlich Buch zu führen; die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen wird von den Behörden laufend überwacht.