Blut-Hirn-Schranke

    Aus Medizin-Lexikon.de

    Schutzwall, der das Gehirngewebe vom Blutsystem trennt. Die Blut-Hirn-Schranke stellt ein Hindernis für alle Stoffe und Zellen dar, die aus der Blutbahn in den Liquor cerebro-spinalis (Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit) gelangen sollen.


    Die praktische Bedeutung der Blut-Hirn-Schranke erweist sich, wenn man Krankheiten des Gehirns oder der Hirnhäute mit Arzneimitteln behandeln möchte, die zwar leicht ins Blut eindringen, aber deswegen nicht unbedingt in der gleichen Konzentration im Liquor auftauchen.