Blutgefäßmal

    Aus Medizin-Lexikon.de

    (Hämangiom)

    auch: Gefäßgeschwulst;

    eventuell erbliche Missbildung der oberflächlichsten feineren Blutgefäße der Haut, die sich entweder erweitern (Feuermal) oder wuchern (Blutschwamm, auch: Kavernom). Diese Adergeschwülste werden von regenwurmartig verknäulten größeren Blutgefäßen unter der Haut gebildet. Feuermale stellen sich als rote Verfärbung der Haut ohne sonstige Veränderung dar, Blutschwämme überragen in roter Farbe das normale Niveau der Hautoberfläche verschieden stark. Feuermale und Blutschwämme können sich spontan zurückbilden (ohne Behandlung).