Blutgerinnungshemmende Mittel

    Aus Medizin-Lexikon.de

    (Antikoagulantien)

    Zur Dauerbehandlung der Infarkt- und Emboliepatienten werden Kumarine eingesetzt, die durch eine Hemmung von Vitamin K die Produktion von Gerinnungseiweißen in der Leber stören. Eine weitere Möglichkeit bietet Acetylsalicylsäure, die die Aneinanderlagerung der Blutplättchen verhindert.

    Für eine vorübergehende Hemmung wird meist Heparin eingesetzt. Da die Gefahr von Blutungen bei Überdosierung besteht, ist eine ständige ärztliche Überwachung der Gerinnungsaktivität erforderlich.