Demenz

    Aus Medizin-Lexikon.de


    durch Geisteskrankheit oder Hirnschädigung hervorgerufene Geistesschwäche, erworbener Schwachsinn; Dementia paralytica (Gehirnerweichung); Dementia praecox (Schizophrenie); Dementia senilis (Altersschwachsinn).

    Kennzeichen ist ein Verlust vormals vorhanden gewesener Wissensinhalte. Eine Demenz ist fast immer Folge von abbauenden Erkrankungen des Gehirns oder von Durchblutungsstörungen. Bekannteste Form ist die Demenz vom Alzheimer-Typ (Alzheimer-Krankheit). Die Demenz beschränkt sich nicht nur auf eine Beeinträchtigung der intellektuellen Fähigkeiten, also des Denk- und Urteilsvermögens, sondern führt immer auch zu einem Nachlassen des Gedächtnisses und der Merkfähigkeit. In fortgeschrittenen Stadien der Demenz kann es auch zu Charakterveränderungen und Störungen der Gesamtpersönlichkeit kommen.