Dysbakterie

    Aus Medizin-Lexikon.de

    Verdauungs-, Atem- und Geschlechtswege des Menschen sind von verschiedenen Bakterien besiedelt, deren Stoffwechselprodukte Schutz- und Ernährungsfunktionen ausüben. Wenn diese Symbionten (Symbiose) durch Infektionskrankheiten, Fieber, allgemeiner Schwäche, und besonders Desinfektionsmittel oder Antibiotika durch fremde Mikroorganismen überwuchert werden, treten Störungen der Schleimhautfunktion auf. Dazu zählen Reizzustände mit Entzündungen in Mund und Rachen (Parodontitis, Stinknase usw.), im Darm (Blähungen, Durchfall, Verstopfung) oder in den Geschlechtsorganen (Ausfluss, Juckreiz).