Eihäute

    Aus Medizin-Lexikon.de

    Hüllen, die während der Fruchtentwicklung die Frucht und das Fruchtwasser umschließen. Sie bestehen aus drei Schichten: der dem Kind zugekehrten dünnen, Fruchtwasser bildenden Wasserhaut (Amnion = Schafhaut), der Zottenhaut (Chorion) und der der Gebärmutter zugewandten Siebhaut (Dezidna). Wasser- und Zottenhaut werden vom kindlichen Gewebe gebildet, die Siebhaut von der mütterlichen Gebärmutterschleimhaut. Bei der Geburt bilden die Eihäute mit dem Fruchtwasser die vor dem vorangehenden Teil liegende Fruchtblase. Sie werden in der Nachgeburtsperiode zusammen mit der Plazenta ausgestoßen.