Eileiter

    Aus Medizin-Lexikon.de

    (lateinisch: tuba uterina)

    Zwei Röhren, die die herangereiften Eier aus den zwei Eierstöcken in die Gebärmutter leiten. Jeder Eileiter hat eine Länge von 8-10 Zentimetern und einen Durchmesser von ungefähr 0,7-0,8 Millimetern. Im Inneren befindet sich Flimmerepithel.

    Zur Zeit des Eisprungs (Ovulation) legt sich der Fransentrichter des Eileiters um den Eierstock, nimmt die Eizelle auf und transportiert sie zur Ampulle (weiteste Stelle des Eileiters), den Ort der Befruchtung und das befruchtete Ei weiter in die Gebärmutter. Verfehlt der Eileiter das Ei, entsteht eine Extrauterinschwangerschaft.