Eiter

    Aus Medizin-Lexikon.de

    (lateinisch: pus, griechisch: pys)

    Eiter setzt sich zusammen aus Blutserum, Leukozyten (weißen Blutkörperchen) und eingeschmolzenem Gewebe. Er kann dickrahmig, gelblich sein, grünlich-schleimig, dünnflüssig serös oder stinkend, was für schlechte Heilungsaussichten spricht. Eiterbildung ist ein Zeichen, dass der Körper Abwehrmaßnahmen ergriffen hat, da Leukozyten eingedrungene Eitererreger in sich aufnehmen, "fressen" und dabei selbst zu Grunde gehen. Eiter in selbstgeschaffenen Höhlen wird Abszess genannt, in natürlichen Körperhöhlen heißt er Empyem.