Embryopathie

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    in der Zeit vom 18. bis zum 75.Lebenstag - der Embryonalphase - laufen intensive Differenzierungsvorgänge, insbesondere die Bildung der Organanlagen, ab. Embryopathien nennt man die Fehlbildungen, die in dieser Zeit entstehen. Dazu gehören z.B. die Gesichtsspalten. In der Embryonalphase ist der Keimling besonders anfällig gegen zahlreiche Schädigungsfaktoren, z.B. Rötelinfektion und Medikamente. In der Fetalperiode nimmt die Empfindlichkeit wieder ab. Gefährdet sind in dieser Zeit vor allem solche Organe, deren Ausbildung noch anhält, z.B. das Gehirn. Außerdem ist der Fetus in dieser Zeit des starken Wachstums außerordentlich empfindlich gegen Ernährungsmängel.