Ermüdungssyndrom

    Aus Medizin-Lexikon.de

    auch: chronic-fatigue-syndrome (CFS);

    Es handelt sich um ein sehr umstrittenes Krankheitsbild, das von der obersten Gesundheitsbehörde der USA als neu aufgetretene anhaltende Müdigkeit oder leichte Ermüdbarkeit für mindestens 6 Monate definiert ist, die nicht durch Bettruhe verschwindet und die durchschnittliche Aktivität um 50 % vermindert. Dabei müssen neben der Müdigkeit Fieber, Halsschmerzen, vergrößerte Lymphknoten an Hals und Achselhöhlen, eine allgemeine Muskelschwäche mit Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden und Schlafstörungen vorliegen. Außerdem leiden die Betroffenen unter Lichtscheu, Vergessslichkeit, erhöhter Ablenkbarkeit, Denkschwierigkeiten und einer Depression. Die Ursache des Ermüdungssyndroms ist unbekannt, neben Viren werden Umweltfaktoren diskutiert.