Erröten

    Aus Medizin-Lexikon.de

    Rotwerden im Gesicht durch seelische Reize wie Zorn, Ärger, Freude oder Scham. Es handelt sich um eine Erweiterung der Hautgefäße unter dem Einfluss des Vagus. Erröten ist als Reaktion im vorstehenden Sinne ein durchaus normaler Vorgang. Die ständige Furcht zu erröten (Erwartungsangst, Atemstörungen) ist jedoch Ausdruck einer inneren Unsicherheit und daher ein Symptom neurotischer Fehlleistung (Zwangserkrankung). Erröten kann auch mit Hormonstörungen zusammenhängen, durch Histamin bei Allergien oder Vergiftungen auftreten, ebenso durch Serotonin oder Adrenalin.