Extrauterinschwangerschaft

    Aus Medizin-Lexikon.de

    (Extrauteringravidität)

    Jede Schwangerschaft, die sich nicht in der Gebärmutter entwickelt. Eine seltene Form der Extrauteringravidität sind die Eierstock- und Bauchhöhlenschwangerschaft, wobei die Befruchtung des Eies erfolgt, bevor es in den Eileiter gelangt ist. Die Fruchtentwicklung beginnt dann entweder am Eierstock oder in der Bauchhöhle bzw. an benachbarten Eingeweiden. Da hier das für die Entwicklung des Mutterkuchens notwendige mütterliche Gewebe fehlt, kommt es meist zum frühzeitigen Absterben der Frucht häufig mit starken Blutungen aus dem aufgeweichten Gewebe. Die häufigste Art der Extrauteringravidität ist die Eileiterschwangerschaft. Für die Schwangere ist eine extrauterine Einnistung häufig mit starken Schmerzen, Komplikationen und Spätfolgen (Unfruchtbarkeit) verbunden. Ein operativer Eingriff zur Entfernung der Frucht ist notwendig.