Flucht in die Krankheit

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    bezeichnet einen Reaktionsablauf, der durch bestimmte Reize bzw. Signale ausgelöst wird. Er geht auf Schmerz- und Bedrohlichkeitserfahrungen oder unbewältigte Konflikte zurück, denen der Mensch durch rasche Zustandsveränderung entfliehen will. Die Krankheit dient als Mittel, den Problemen auszuweichen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Flucht in die Krankheit normalerweise ein unbewusster Prozess ist. Als Folgen können Minderwertigkeitskomplexe und soziale Isolierung auftreten.