Fruchtzucker

    Aus Medizin-Lexikon.de

    auch: Fructose, Fruktose;

    Summenformel: C6H12O6;

    organische Verbindung, die zur Gruppe der Kohlenhydrate gehört.

    Es handelt sich hierbei um einen mehrwertigen Alkohol, da der Fruchtzucker fünf OH-Gruppen enthält. Zudem enthält Fruchtzucker eine Karbonylgruppe, die aber im Gegensatz zur Glukose nicht am Ende der Kohlenstoffkette steht.

    Es existieren zwei Stereoisomere des Fruchtzuckers, die D-Fructose und die L-Fructose. Beide Isomere sind optisch aktiv, d.h. sie drehen die Schwingungsebene von linear polarisiertem Licht.

    Auch die Fructose bildet, wie die Glukose, einen heterozyklischen Ring, der aber lediglich aus fünf Atomen aufgebaut ist. Sowohl D- wie auch L-Fructose bilden zwei isomere Ringe.

    Zusammen mit Glukose ist Fruchtzucker beispielsweise in süßen Früchten und Honig enthalten. Da bei der Zuckerkrankheit die Verwertung des Fruchtzuckers im Gegensatz zu der des Traubenzuckers nicht gestört ist, kann Fruchtzucker zum Süßen verwendet werden.