Corona ruft ins Gedächtnis: Händewaschen schützt vor Infektionen!

Händewaschen schütze vor Infektionen. Ganz gleich ob Erkältung, Grippe, Magen-Darm-Infekt oder COVID-19. Die Corona-Pandemie verbietet uns aktuell ohnehin das Händeschütteln. Trotzdem senkt regelmäßiges Händewaschen auch das allgemeine Infektionsrisiko. Ob auf Türklinken, Einkaufswagen oder anderen Oberflächen: Krankheitserreger sitzen überall. Das gilt freilich nicht nur für das Coronavirus.

Händeschütteln häufiger Infektionsweg

Es gab eine Zeit vor Corona. In dieser Zeit war häufiges Händeschütteln ein Zeichen von Höflichkeit und Nähe. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn man sich häufig genug die Hände wäscht. Denn auch harmlose Erkältungsviren werden vor allem durch gegenseitiges Händeschütteln übertragen. Besonders deutlich zeigt sich dies im Krankenhaus: Rund 80 % der Krankenhausinfektionen werden über die Hände übertragen(1). Und im privaten Bereich sieht es kaum besser aus.

Strengere Corona-Regeln schützen auch vor Erkältung und Co.

Noch ist unklar, ob und wann wir wieder in einer „Vor-Corona-Normalität“ zurückkehren, in der ein fester Händedruck ein festen Zeichen menschlicher Zuneigung ist. Zu wünschen wäre es, aber auch dann lohnt es sich, der Händehygiene mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Denn aktuell, wo Hygieneregeln mehr denn je berücksichtigt werden, sinkt die Zahl saisonbedingter Infektionen. Seitdem deutschlandweit die Corona-Regeln gelten, sind Arztbesuche aufgrund einer Erkältung seltener(2).

Referenzen

  • I care Krankheitslehre. 2., überarbeitete Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 2020
  • Piening H. Krisenratgeber Corona. Books on Demand, Norderstedt, 2020, Seite 55