Hemmung

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    In der Physiologie beruhen viele Vorgänge auf einem Widerspiel, einem Antagonismus, teils hemmender, teils erregender Einflüsse. So gibt es z.B. im Gehirn bestimmte Zentren, so genannte Hemmungszentren, die einen dämpfenden Einfluss, etwa auf den Muskeltonus haben und bei deren Schädigung oder Zerstörung sich bestimmte durch Muskeltonusveränderungen gekennzeichnete Krankheitsbilder entwickeln. Auch das vegetative Nervensystem ist durch den Antagonismus zwischen hemmenden und erregenden Einflüssen bestimmt. So wird z.B. die Herztätigkeit durch den Sympathikus beschleunigt und durch seinen Antagonisten, den Vagus, gehemmt. d. h .verlangsamt.