Luftröhre

    Aus Medizin-Lexikon.de

    auch: Trachea;

    eine zum Atmungsapparat gehörende, hohle Struktur im oberen Brustkorb. Ihr oberes Ende geht in den Kehlkopf über; unten teilt sie sich in die 2 Hauptbronchien zu den beiden Lungen. Ihre Lichtung wird durch 16-20 hufeisenförmige Knorpelspangen offen gehalten, die den wesentlichen Anteil der vorderen und der seitlichen Wände bilden. In der hinteren Wand und in den Räumen zwischen den einzelnen Knorpelspangen befinden sich elastisches Gewebe und glattes Muskelgewebe. Knorpelige Wandteile sind gegen die Lichtung von einer Schleimhaut überzogen. Das Schleimhautepithel trägt Flimmerhärchen (Flimmerepithel), deren Bewegung so gerichtet ist, dass darauffallende Staubteilchen aufwärts, also aus den Luftwegen heraus, bewegt werden. Die Teilung der Luftröhre erfolgt asymmetrisch:

    entsprechend der Linkslage des Herzens, muss der linke Hauptbronchus mehr von der Richtung der Luftröhre abweichen als der rechte; entsprechend dem geringeren Volumen der linken Lunge ist der linke Haupbronchus enger als der rechte. Aus diesen beiden Gründen gelangen eingeatmete Fremdkörper in der Regel in die rechte Lunge.