Maltafieber

aus: Medizin-Lexikon.de

auch: Mittelmeerfieber, Gibraltarfieber;

fieberhafte Infektionskrankheit des Menschen, die in Mittelmeerländern weit verbreitet ist. Der Erreger ist das Bakterium Brucella melitensis und wird mit ungekochter Ziegenmilch auf den Menschen übertragen. Nach einer Inkubationszeit von 3-21 Tagen treten plötzlich Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Mattigkeit und Fieber bis zu 40 °C auf; häufig sind Milz und Leber geschwollen. Das Fieber hält 1-3 Wochen an. Die Krankheit verläuft selten tödlich. Häufig kommt es nach Abklingen des Fiebers zu Gelenkschwellungen.