Morula

    Aus Medizin-Lexikon.de

    (lateinisch: morum, "Maulbeere")

    1. Bezeichnung für die Maulbeerschnecken.
    1. auch: Maulbeerkeim;

    in der Biologie die Bezeichnung für ein frühes Entwicklungsstadium der Keimentwicklung nach der Befruchtung der Eizelle. Der Prozess wird auch Furchung genannt. Dabei entstehen durch Teilung zuerst zwei Tochterzellen (Blastomere), aus zwei werden vier, aus vier acht usw., bis etwa 100 oder mehr Zellen zu einem Zellhaufen angewachsen sind. Auf Grund der Ähnlichkeit mit einer Maulbeere hat man diesem den Namen Morula (Maulbeerkeim) gegeben. Später entstehen dann auch aus der Morula die Blastula, die Gastrula mit Ektoderm und Endoderm (äußere und innere Wand) und das Mesoderm.

    Siehe auch Entwicklung.