Nase

    Aus Medizin-Lexikon.de

    unpaarer Gesichtsvorsprung, dessen Skelett im oberen Anteil knöchern, im unteren Anteil knorpelig ist, wobei die untersten Knorpel beweglich sind, z.B. beim "Nasenflügelatmen" bei Lungenentzündung. Die Nasenhöhle ist unten vom harten Gaumen, seitlich von Oberkiefer, Gaumenbein und Siebbein, oben von Siebbein, Stirnbein, Nasenbein und Keilbein umschlossen (Schädel). Durch eine Scheidewand ist sie in zwei Hälften geteilt, die jeweils durch die Nasenlöcher nach außen und durch die Choanen zum Nasenrachenraum geöffnet sind. An den Seitenwänden der Nasenhöhle liegen je drei Nasenmuscheln, zwischen denen Gänge aus den Nasennebenhöhlen und die Eustachi-Röhre münden. Die Riechschleimhaut liegt im Gebiet der oberen Nasenmuschel (Geruch).

    Nasenerkrankungen sind: Missbildungen durch Verkrümmungen der Nasenscheidewand oder Vergrößerung der Rachenmandeln; Katarr der Nasenschleimhaut (Schnupfen) ; Nasenbluten als Folge von mechanischen Verletzungen der Blutgefäße, übergroßem Blutdruck. Weitere siehe Nasenkrankheiten.