Progesteronmangel: Symptome sind vielfältig

Die Symptome eines Progesteronmangels sind vielfältig. Es zählt neben Östrogen zu den wichtigsten Sexualhormonen einer Frau und wird auch Gelbkörperhormon genannt. Das Hormon spielt eine wichtige Rolle bei vielen Vorgängen im Körper, z. B. bei der Schwangerschaft. Progesteron wird in den Eierstöcken gebildet und bereitet den weiblichen Körper auf eine Schwangerschaft vor. Die Konzentration steigt nach dem Eisprung an. Ein ausbalancierter Progesteronspiegel ermöglicht der Eizelle das Einnisten in die Gebärmutterschleimhaut.

Ein Mangel an Progesteron hat unterschiedliche Auswirkungen

Nicht nur für die Schwangerschaft ist eine ausreichende Konzentration an Progesteron wichtig. Ein Mangel hat viele Auswirkungen, die sich negativ auf die Lebensqualität einer Frau auswirken. Zwar besitzen auch Männer Progesteron, allerdings wirkt sich ein Mangel nicht so stark aus.

Ein Progesteronmangel bei Frauen liegt immer vor, wenn mehr Östrogen als Progesteron vorliegt. Dass der Progesteronspiegel während oder nach den Wechseljahren niedrig ist, ist normal. Typische Symptome bei einem Progesteronmangel bei Frauen vor den Wechseljahren sind:

  • Hitzewallungen
  • Schweißausbrüche
  • Schwindel
  • Gewichtszunahme
  • Innere Unruhe
  • Libidoverlust
  • Zysten an Gebärmutter und Eierstöcken
  • Fehlgeburten
  • Zyklusstörungen
  • Unerfüllter Kinderwunsch

Die Ursachen sind genauso vielfältig wie die Symptome

Die Symptome eines Progesteronmangels sind vielfältig, ebenso wie die Ursachen.Typische Auslöser sind:

  • Vitaminmangel
  • Übergewicht
  • Funktionsschwäche der Eierstöcke

Allerdings werden die Symptome häufig zunächst nicht als solche erkannt. Das hat die Folge, dass auch die Ursachen nicht bekämpft werden. Erst bei einem lange unerfülltem Kinderwunsch vertrauen sich viele Frauen ihrem Arzt an, der den Mangel feststellt. Wird ein hormonelles Ungleichgewicht diagnostiziert, ist das aber nicht immer ein Grund zur Sorge. In der Regel lässt sich ein Progesteronmangel wieder problemlos beheben.

Symptome vielfältig – Ursachen ebenfalls

Tritt ein niedriger Progesteronwert in Folge eines Vitamin- und Nährstoffmangels auf, lässt sich dieser durch Ergänzungsmittel wieder ausgleichen. Üblicherweise werden hierbei Vitamin B6, B12, C, E, D3, Selen und Magnesium eingenommen. Auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann dabei helfen, den Progesteronmangel auf natürliche Weise zu beheben. Selbstverständlich gehören neben der Ernährung auch wenig Stress und der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten beziehungsweise ein allenfalls moderater Genuss dieser Suchtmittel zu einer gesunden Lebensweise dazu.

Im Zweifelsfall helfen hormonell wirksame Cremes und Tabletten

Falls diese Maßnahmen nicht helfen , empfehlen Ärzte eine Therapie mit natürlichem Progesteron. Hierbei kommen in der Regel hormonell wirksame Cremes oder Präparate zum Einnehmen zum Einsatz, die schon nach wenigen Monaten Wirksamkeit zeigen. Auch um die Beschwerden zu lindern, die während der Wechseljahre auftreten, sind diese Präparate ratsam. Hierfür ist jedoch ein Besuch beim Frauenarzt notwendig.