Pubertät

    Aus Medizin-Lexikon.de

    auch: Geschlechtsreife;

    Phase des Lebens (Entwicklungsjahre), in der sich die Reifung des Kindes zum Erwachsenen vollzieht. Die körperliche, geistige und seelische Reifung erhält ihren Anstoß vom Geschlechtszentrum im Stammhirn. Diese Zentrum steuert die Bildung und Ausschüttung der Geschlechtshormone, die ihrerseits die körperlichen Veränderungen bewirken. Der Eintritt der Pubertät liegt bei Mädchen zwischen dem 8.-18. Lebensjahr und bei Knaben zwischen dem 10.-20. Lebensjahr mit einem statistischen Mittelwert von etwa 13 Jahren (Entwicklungsbeschleunigung).

    Das verstärkte körperliche Längenwachstum dauert etwa 3 Jahre. Zunächst wachsen Arme und Beine, dann der Stamm. Besonders auffällig ist die Entwicklung der Geschlechtsorgane und der sekundären Geschlechtsmerkmale (eine Brustdrüsenschwellung bei Knaben ist normal und bildet sich von selbst zurück). Bei Mädchen kommt es zur ersten Menstruation, bei Knaben zur Ejakulation.