Radiojodtest

aus: Medizin-Lexikon.de

heute nur noch selten wegen der Strahlenbelastung eingesetztes Verfahren zur Prüfung der Schilddrüsenfunktion. Dazu werden künstliche radioaktive Isotope von Jod eingenommen, und anschließend deren Verschwinden aus dem Blut mit der Szintillationskamera gemessen. Außer von der Funktion der Schilddrüse ist er von Jodgehalt der Nahrung abhängig und daher unzuverlässig. Wurde durch die Bestimmung des proteingebundenen Jods (Schilddrüsenhormon) ersetzt.