Zirbeldrüse

    Aus Medizin-Lexikon.de

    auch: Epiphyse;

    unpaare Drüse, von der Form eines kaum 1 cm langen Föhren- oder Pinienzapfens (daher die Namen), die Hormone ins Blut abgibt. Eine mittelbare Einwirkung auf das hypothalamische Sexualzentrum gilt heute als gesichert.

    Die Drüse beginnt im zweiten Lebensjahrzehnt zu verkalken. Sie produziert das Gewebshormon Serotonin in hoher Konzentration. Melatonin stellt das eigentliche Hormon der Zirbeldrüse dar. Es hat vermutlich eine Bedeutung bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus.