Zwölffingerdarmgeschwür

    Aus Medizin-Lexikon.de

    auch: Ulcus duodeni;

    Schleimhautdefekt im oberen Zwölffingerdarm, die häufigste Form des "Magengeschwürs". Das Zwölffingerdarmgeschwür kommt bei Männern etwas häufiger vor als bei Frauen. Es befindet sich meist dicht hinter dem Magenausgang im "Bulbus duodeni". Typisch für das Zwölffingergeschwür ist der "Nüchternschmerz", der einige Stunden nach dem Essen auftritt und durch etwas Nahrung oder Milch beseitigt werden kann. Im Gegensatz zum Magengeschwür tritt das Zwölffingerdarmgeschwür fast nur bei Magenübersäuerung auf.