Querschnittslähmung

aus: Medizin-Lexikon.de

vollständige (komplette, totale) oder unvollständige (partielle) Unterbrechung des Rückenmarks samt der darin verlaufenden Leitungsbahnen mit motorischen Lähmungen unterhalb der Unterbrechungsstelle, Lähmungen der Mastdarm-, Blasen- und Genitalfunktion sowie Empfindungslähmung bis herauf zur Höhe der Rückenmarksschädigung. Als Ursachen der Querschnittslähmung kommen in Frage: Verletzungen, Wirbelbrüche, Blutungen, Entzündungen (Myelitis) und Geschwülste.