Quincke-Ödem

aus: Medizin-Lexikon.de

Das Quincke-Ödem ist nach dem deutschen Internisten H.I. Quincke (1842-1922) benannt. Es stellt eine Sonderform des Nesselfiebers dar, hervorgerufen durch eine Allergie gegen Nahrungs- oder Arzneimittel, Dämpfe (z.B. von Terpentin) u.A. Es tritt als plötzliche starke Schwellung und Rötung kleinerer oder größerer Hautpartien meist im Gesicht, aber auch an Gliedmaßen, Hoden und auch im Schlund auf, die meist rasch wieder vergeht, aber auch tagelang bestehen bleiben kann. Durch Schwellung des Kehldeckels kann es akute Erstickungsgefahr herbeiführen.