Muskelgewebe

aus: Medizin-Lexikon.de

Gewebe, das die Fähigkeit hat, sich unter Verdickung zu verkürzen (kontrahieren) und so Bewegungsvorgänge auszulösen.

Vergleiche auch Muskulatur.

Es gibt drei Arten von Muskelgewebe:

die willkürliche oder Skelettmuskulatur. Die Gewebseinheit ist hier die Muskelfaser, die im mikroskopischen Bild quergestreift erscheint;

der Herzmuskel. Auch hier zeigt sich Querstreifung. Seine Zellen bilden ein Netzwerk;

die Muskulatur der Eingeweide und der Gefäße, die wegen des Mangels einer Querstreifung als "glatte Muskulatur" bezeichnet wird. Sie besteht aus spindelförmigen Zellen und arbeitet, wie die Herzmuskulatur, unwillkürlich.