Warze

aus: Medizin-Lexikon.de

(lateinisch: Verruca, "Auswuchs")

gutartige, meist harte, höckrige, linsen- bis bohnengroße Hautwucherungen an Fingern, Zehen, Sohlen, Stirn und im Gesicht mit starker Verdickung der Hornschicht. Da ein Virus die Ursache ist, ist eine Übertragung offenbar möglich.

Die häufigste Form: Verruca plana juvenilis, Flachwarzen, die meist in größerer Zahl bei Jugendlichen auftreten, pflegen in der Pubertät von selbst zu verschwinden;

Außerdem gibt es die Verruca vulgaris, die gewöhnliche oder Stachelwarze, die als hartes Knötchen mit stachelig gefurchter Oberfläche an Händen und Fußsohlen auftritt und oft schmerzhaft ist;

Verruca senilis oder seborrhoica, die Alterswarze ist eine graugelbes, dunkleres, linsengroßes Knötchen an Gesicht, Brust oder Rücken, das erst im späteren Alter auftritt und vielleicht durch eine Seborrhoe entsteht;

Verruca plantaris, die Sohlen- oder Dornenwarze, wächst an schwieligen Druckstellen in die Tiefe des Gewebes (z.B. der Fußsohle).