Schilddrüsenunterfunktion

aus: Medizin-Lexikon.de

auch: Hypothyreose;

Unfähigkeit der Schilddrüse, ausreichend Schilddrüsenhormone zu produzieren. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann angeboren sein (Kretinismus), durch Zerstörung von Schilddrüsengewebe bei Entzündungen, durch Jodmangel oder durch Erkrankungen von Hypophyse oder Hypothalamus entstanden sein. In allen erworbenen (nicht angeborenen) Fällen leidet der Betroffene unter Antriebsarmut, Verlangsamung, erhöhtem Kälteempfinden, trockener, teigiger Haut, trockenem, brüchigem Haar, Myxödem und erhöhten Blutfetten. Die Behandlung erfolgt durch Dauergabe von Schilddrüsenhormonen.