Akupunktur

    Aus Medizin-Lexikon.de

    chinesisches Heilverfahren, bei dem Gold- oder Silbernadeln in ganz bestimmte Hautpunkte einige Millimeter tief eingestochen werden, etwa bis ins Unterhautgewebe. Dort bleiben sie einige Minuten.

    Nach chinesischer Auffassung sind die Punkte in jeder Körperhälfte zu je zwölf Meridianen (Längskreisen) angeordnet, die den zwölf Hauptorganen entsprechen. Zu jedem Organ gehört ein Stärkungs-, ein Beruhigungs- und ein Regulationspunkt. Die Goldnadel stärkt, die Silbernadel beruhigt. Der Diagnose dient eine komplizierte Pulsdiagnostik. Die Akupunktur soll v.a. bei funktionellen Organstörungen helfen.