Anastomose

Aus Medizin-Lexikon.de


allgemein die Verbindung zweier Hohlräume.

Kollateralkreislauf: Vereinigung zweier Blutgefäße durch ein drittes, so dass die Versorgung eines Organs auch nach Ausschaltung eines der Gefäße gesichert ist (z.B. wenn ein Blutpfropf ein Gefäß unpassierbar macht, Thrombose). Im Gebiet der dünneren Gefäße und Kapillaren gibt es zahlreiche Anastomosen zwischen Arterien und Venen. Dadurch kann die Blutversorgung einzelner Organe oder Körperpartien reguliert werden (bei Blutfülle wird z.B. das arterielle Blut vor Erreichen der Kapillaren sofort in die Venen abgeleitet, bei Mangeldurchblutung wird durch Schließung der Nebenwege für Blutzufuhr gesorgt). Verbindung zwischen Lymphgefäßen. künstliche Anastomose: z.B. die Verbindung zweier Darmteile nach Entfernung einer kranken Partie.


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