Dauerformen
Aus Medizin-Lexikon.de
Zustand vieler niederer Lebewesen, der es ihnen ermöglicht, ungünstige Lebensbedingungen zu überdauern, zum Beispiel Trockenheit, Kälte oder Nahrungsmangel. Man bezeichnet solche Dauerformen als Sporen, die Keime als Sporenbildner. Sporen haben einen ruhenden Stoffwechsel und hohe Widerstandskraft gegen physikalische und chemische Einwirkung. Der bekannteste Sporenbildner ist der Tetanusbazillus (Wundstarrkrampf). Seine Sporen können Temperaturen von weit über 100 °C aushalten, besonders wenn sie von einer Schmutzhülle umgeben sind.
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