Ekzem
Aus Medizin-Lexikon.de
auch: Ausschlag, Juckflechte;
meist Überempfindlichkeit der Haut gegen Substanzen, die äußerlich oder mit der Nahrung zugeführt werden (Allergie). Die Reaktion auf Nahrungsmittel, Arzneimittel, Genussmittel, Putzmittel, Waschmittel (Hausfrauenekzem) usw. beginnt fast immer mit einer Nesselsucht, die bei längerem Bestehen in das Ekzem übergeht. Bei Einwirkung der Schädigung von außen tritt zunächst eine Rötung mit Brennen auf. Manche Menschen haben eine angeborene Ekzembereitschaft (Neurodermitis) und bekommen Ekzeme ohne erkennbare Schädigung (endogenes Ekzem).
Beim Ekzem können alle primären und sekundären Effloreszenzen auftreten, meist endet es mit Flechtenbildung der Haut, die von Eiterbläschen und Schuppen bedeckt sein kann. Dieses Endstadium ist sehr hartnäckig, und die Haut neigt dazu, auch nach Ausheilung an dieser Stelle auf die kleinste Reizung mit heftigem Ekzemen zu reagieren (fixiertes Ekzem). Daher sollte jede Hautreizung, wenn sie einige Tage anhält, vom Arzt behandelt werden. Je nach Aussehen und Ursache bekommt das Ekzem verschiedene Beinamen.
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