Fibrinogen

Aus Medizin-Lexikon.de

Bluteiweißstoff, der für die Blutgerinnung verantwortlich ist. Er reagiert, sobald er mit Luft in Berührung kommt, und lässt das Blut verklumpen, um z.B. bei Verletzungen für einen Verschluss der Wunde zu sorgen. Unter Einwirkung des Thrombins und unter Mitwirkung von Kalzium wird von dem Eiweißmolekül des Fibrinogens ein kleines Stück abgespalten, wodurch sich der Rest zu unlöslichen Fasern zusammenlagern kann und Fibrin entsteht. Durch bestimmte Schlangengifte oder bei großflächigen inneren Verletzungen, wie sie normalerweise schon bei einer Entbindung auftreten, können so große Mengen Thrombin entstehen, dass alles Fibrinogen des Körpers verbraucht wird und das Blut nicht mehr gerinnen kann (Fibrinopenie). Die Fibrinopenie kann nur durch Blutübertragung behoben werden. Sehr selten ist ein angeborener Mangel an Fibrin (kongenitale Fibrinopenie).


Medizin TV

Themen

Spezial: Diäten im Vergleich
Welche Diät ist die richtige für mich? 15 Diäten im direkten Vergleich!

Thema: Brustkrebs
Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Thema: Migräne
In Deutschland und weltweit leiden mittlerweile ca. 10% der Erwachsenen an Migräne.

Lippenentzündung
Schwellungen und Schmerzen im Mundbereich sind Anzeichen für Lippenentzündungen.

Röhrenknochen
Stützende Knochen, die den Großteil der Gliedmaßen bilden, nennt man Röhrenknochen.

LASIK-Operation
Eine spezielle Form der Augenoperation bezeichnet man als LASIK.

Erdbeerzunge
Ihre Bezeichnung verdankt die Erdbeerzunge der intensiv roten Färbung der Zungenoberfläche.