Fibrom
Aus Medizin-Lexikon.de
Bindegewebsgeschwulst. Da es Bindegewebe (fibröses Gewebe) überall im tierischen und menschlichen Körper vorkommt, können auch Fibrome an den verschiedensten Stellen auftreten. Es handelt sich um lokale Anhäufungen von zellreichem oder faserreichem Bindegewebe, die unterschiedlich fest sind, in Ein- oder Mehrzahl entstehen und grundsätzlich gutartig sind, falls sie nicht wichtige Organe bedrängen und in ihrer Funktion stören. Ihre Festigkeit hängt auch davon ab, ob und wie sehr ihnen andere Gewebe beigemischt sind. Sicht- und fühlbar werden Fibrome sobald sie in oder unmittelbar unter der Haut liegen. Sie stellen sich dann als gut verschiebbare, unterschiedlich feste, meist bis erbsengroße (aber auch größere und kleinere) Knoten dar, die schließlich keine Wachstumstendenz mehr zeigen. Eine Sonderform der Fibrome sind die so genannten Keloide.
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