Gehirndruck
Aus Medizin-Lexikon.de
auch: Hirndruck;
Druckerhöhung im Schädelraum. Durch Schwellungen des Gehirngewebes oder Blutungen in den Raum der Gehirnflüssigkeit wird das Gehirn gegen die Schädelwände oder in das große Schädelloch, durch das Rückenmark zieht, gepresst. Bei einem Wasserkopf (Vermehrung der Gehirnflüssigkeit) und Gehirngeschwülsten entwickelt sich der Gehirndruck allmählich, bei Verletzungen, Blutungen und akuten Entzündungen der Gehirnhaut tritt er plötzlich auf. Symptome sind Kopfschmerzen, Hervortreten der Sehnerv-Papille, ein veränderter Puls, eine vertiefte und verlangsamte Atmung (Kussmaul-Atmung) und zunehmende Bewusstseinsstörungen. Es besteht Lebensgefahr durch Kreislaufversagen.
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