Herzklopfen
Aus Medizin-Lexikon.de
subjektive Wahrnehmung einer verstärkten, beschleunigten oder unregelmäßigen Herztätigkeit. Diese Wahrnehmung wird meist dadurch hervorgerufen, dass die Schlagader und die Kapillargefäße maximal erweitert sind. Ihre Ursache liegt also fast nie im Herz selbst, sondern in der Nervenregulation der Blutgefäße.
Normal ist Herzklopfen nach Anstrengungen, Aufregungen oder Fieber. Tritt es ohne besondere Ursache oder schon nach kleinsten Erregungen auf und hat eine längere Dauer, so ist es meist Ausdruck einer vegetative Dystonie, wie sie häufig bei Herdinfektionen oder verschiedenen Drüsenregulationsstörungen (besonders der Schilddrüse) vorhanden ist. Häufiges Herzklopfen kann aber auch ein Hinweis auf eine Organneurose sein (Herzneurose).
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