Inhalation

Aus Medizin-Lexikon.de


die Einatmung von Gasen, Dämpfen oder zerstäubten Flüssigkeiten, die vor allem für medizinische Zwecke, meist für Heilzwecke, bestimmt ist. Inhalation dient dazu, Arzneistoffe auf die Schleimhäute der Atemwege zu bringen oder über die Lunge dem Blut zuzuführen. Die einfachste Art der Inhalation ist das Riechen an flüchtigen (meist selbst verdampfenden) Stoffen: Salmiakgeist, Lavendelriechsalz als anregende Mittel bei Ohnmacht, Amylnitrit bei Angina pectoris. Zur Inhalation nichtflüssiger Stoffe müssen diese durch Wärmezufuhr in die Dampfform gebracht werden: Inhalation von Wasserdampf bei Bronchitis, Aufträufeln von ätherischen Ölen auf heißes Wasser, Inhalation von Kamillendampf. Vielfach wird auch der Arzneistoff zerstäubt und dann inhaliert (Aerosol). Zu diesem Zwecke leitet man Druckluft (im einfachsten Falle durch einen Gummigebläseball erzeugt) oder Wasserdampf durch einen Zerstäuber, in dem sich der Arzneistoff befindet. Der Stoff wird dadurch in die feinstverteilte Form gebracht (vernebelt), die eine Tiefenwirkung ermöglicht. Besondere Anwendung findet die Inhalation bei der Narkose. Hier werden die Narkosemittel auf eine Maske gesprüht oder mittels bestimmter Apparaturen zur Inhalation gebracht (Inhalationsnarkose).


Medizin TV

Themen

Spezial: Diäten im Vergleich
Welche Diät ist die richtige für mich? 15 Diäten im direkten Vergleich!

Thema: Brustkrebs
Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Thema: Migräne
In Deutschland und weltweit leiden mittlerweile ca. 10% der Erwachsenen an Migräne.

Lippenentzündung
Schwellungen und Schmerzen im Mundbereich sind Anzeichen für Lippenentzündungen.

Röhrenknochen
Stützende Knochen, die den Großteil der Gliedmaßen bilden, nennt man Röhrenknochen.

LASIK-Operation
Eine spezielle Form der Augenoperation bezeichnet man als LASIK.

Erdbeerzunge
Ihre Bezeichnung verdankt die Erdbeerzunge der intensiv roten Färbung der Zungenoberfläche.