Klonen

Aus Medizin-Lexikon.de

auch: klonieren;

wichtiges, aber umstrittenes Verfahren der Gentechnologie, das die Herstellung genetisch identischer Lebewesen durch künstliche Zellkernteilungen (ungeschlechtliche Vermehrung) mit molekularbiologischen Methoden ermöglicht. Am 5. Juni 1996 wurde das erste geklonte Tier, das Schaf Dolly, in Schottland geboren und war sechs Jahre lebensfähig. In Deutschland ist das Klonen von Menschen gesetzlich verboten (Embryonenschutzgesetz).

Beim Klonen wird einer entkernten Eizelle der Kern einer anderen Zelle einschließlich deren DNA eingesetzt. Dem aus den so geklonten Zellen entstandenen Embryo können Stammzellen z.B. zu medizinischen Zwecken entnommen werden (therapeutisches Klonen), um z.B. Gewebe, Organe oder Medikamente zu entwickeln. Diese so genannte Stammzellenforschung ist sowohl unter ethisch-moralischen wie auch unter medizinischen Gesichtspunkten heftig umstritten. Südkoreanischen Wissenschaftler der Universität Seoul gelang es im Februar 2004 erstmals, aus geklonten menschlichen Embryos Stammzellen zu gewinnen.


Medizin TV

Themen

Spezial: Diäten im Vergleich
Welche Diät ist die richtige für mich? 15 Diäten im direkten Vergleich!

Thema: Brustkrebs
Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Thema: Migräne
In Deutschland und weltweit leiden mittlerweile ca. 10% der Erwachsenen an Migräne.

Lippenentzündung
Schwellungen und Schmerzen im Mundbereich sind Anzeichen für Lippenentzündungen.

Röhrenknochen
Stützende Knochen, die den Großteil der Gliedmaßen bilden, nennt man Röhrenknochen.

LASIK-Operation
Eine spezielle Form der Augenoperation bezeichnet man als LASIK.

Erdbeerzunge
Ihre Bezeichnung verdankt die Erdbeerzunge der intensiv roten Färbung der Zungenoberfläche.