Trypanosomen

Aus Medizin-Lexikon.de

Trypanosomen sind Protisten, Blutparasiten des Menschen und vieler Wirbeltiere. Sie sind zum Teil gefährliche Krankheitserreger in tropischen Ländern: Schlafkrankheit (Trypanosoma gambiense), Nagana-Seuche der Rinder (Trypanosoma Brucei), Chagas-Krankheit (Trypanosoma Cruzi) in Südamerika u.a. Die Übertragung erfolgt durch Stechfliegen, in deren Darm die Trypanosomen. sich weiter vermehren. Gegenmaßnahmen sind schwierig, weil die Trypanosomen nicht nur in Großtieren, sondern auch in Kleinsäugern (Ratten, Erdhörnchen usw.) vorkommen, so dass eine Ausrottung der Seuchenüberträger aussichtslos ist. Bekämpfung der Fliegen vermindert die Infektionsgefahr, hebt sie aber nie ganz auf.

Sie gehören zur Gattung der Geißeltierchen.


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