Dupuytren-Kontraktur

    Aus Medizin-Lexikon.de

    auch: Dupuytren-Fingerkrümmung;

    nach dem französischen Chirurgen Guillaume Dupuytren (1777-1835) benannte Fingerverkrümmung, hervorgerufen durch eine Schrumpfung der Sehnenplatte der Hohlhand (Palmaraponeurose) mit fortschreitender Knotenbildung in der Handfläche und zunehmender Verkrümmung meist der Finger 4 und 5, seltener der übrigen Finger, noch seltener der Fußsohle oder Zehen. Sie tritt meist ohne äußere Ursache schleichend ab dem 5. Lebensjahrzehnt auf, befällt besonders Männer, kann erblich bedingt sein, ist jedoch in ihrer Ursache unbekannt. Konservative Behandlungsversuche sind erfolglos (Vitamin E, Cortison, Röntgenbestrahlung). Gute Operationsergebnisse erzielt man mit der Stichelung, der teilweisen oder der totalen Entfernung der erkrankten Sehnenplatte.